Aktuell bewegen sich die Zinsen für Konsumkredite in Österreich meist in einer Spanne von 8 % bis 9,5 % effektiv pro Jahr, abhängig von Ihrer Bonität und der gewählten Kreditart. Dieser Prozentsatz ist weit mehr als nur eine Zahl – er ist der entscheidende Hebel, der bestimmt, wie teuer Ihr Kredit am Ende wirklich wird. Er wirkt sich direkt auf Ihre monatliche Rate und die Gesamtkosten aus.
Was der aktuelle Kreditzins für Ihre Finanzen bedeutet
Stellen Sie sich den Zinssatz einfach als den Preis vor, den Sie dafür zahlen, dass Ihnen jemand Geld leiht. Genau wie beim Einkaufen lohnt es sich, die Preise zu vergleichen, denn selbst kleine Unterschiede haben über die Jahre eine enorme Wirkung auf Ihr Geldbörserl.

Ein Rechenbeispiel aus dem echten Leben
Sehen wir uns das an einem konkreten Fall an: Sie benötigen 20.000 € und möchten den Betrag über 5 Jahre zurückzahlen.
- Angebot A: Eine Bank bietet Ihnen einen effektiven Jahreszins von 6,5 %. Ihre monatliche Rate würde bei rund 391 € liegen.
- Angebot B: Ein anderer Anbieter legt Ihnen ein Angebot mit 8,5 % effektiv vor. Hier zahlen Sie plötzlich ca. 410 € pro Monat.
Auf den ersten Blick sind das nur 19 € Unterschied im Monat. Das klingt nicht nach viel, oder? Aber hochgerechnet auf die gesamte Laufzeit von 60 Monaten summiert sich dieser kleine Unterschied auf beachtliche 1.140 €, die Sie bei Angebot B mehr bezahlen. Nur wegen zwei Prozentpunkten Unterschied beim Zinssatz.
Die aktuelle Zinslandschaft in Österreich
Die Zinsen für Konsumkredite haben sich in den letzten Jahren spürbar verändert, was Millionen von Haushalten in Österreich direkt betrifft. Während der durchschnittliche Sollzins für neue Konsumkredite im Jahr 2022 noch bei 6,28 % lag, schoss er 2023 auf 8,51 % in die Höhe.
Dieser Anstieg war kein Zufall, sondern eine direkte Folge der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Bekämpfung der Inflation. Im Februar 2025 hat sich die Lage etwas beruhigt, mit einem durchschnittlichen Sollzinssatz von 8,00 %. Rechnet man jedoch alle Gebühren und Kosten mit ein, landet man bei einem effektiven Jahreszins – also den tatsächlichen Gesamtkosten – von 9,16 %. Wer sich tiefer mit der Zinsentwicklung beschäftigen möchte, findet interessante Einblicke bei check24.at.
Der Schlüssel zu einem günstigen Kredit liegt im Vergleich. Da jede Bank Ihre persönliche Situation und Bonität anders bewertet, können die Zinsangebote für ein und dieselbe Kreditsumme stark voneinander abweichen.
Genau an diesem Punkt setzt ein unabhängiger Vergleich an, wie Sie ihn bei Kredit-Fuchs.at durchführen können. Anstatt mühsam bei jeder Bank einzeln anzufragen, füllen Sie nur eine einzige, unverbindliche Anfrage aus und erhalten passgenaue Angebote von verschiedenen Anbietern. So finden Sie einfach und schnell den besten Zinssatz, der zu Ihrer finanziellen Situation passt.
Sollzins und Effektivzins: Was Ihr Kredit wirklich kostet
Wenn Sie sich auf die Suche nach einem passenden Kredit machen, werden Sie schnell auf zwei zentrale Begriffe stoßen: den Sollzins und den effektiven Jahreszins. Auf den ersten Blick sehen sie sich vielleicht zum Verwechseln ähnlich aus, doch der kleine, feine Unterschied zwischen ihnen hat massive Auswirkungen darauf, wie viel Sie am Ende für Ihr Geld bezahlen.
Stellen Sie es sich wie beim Autokauf vor: Der Sollzins ist der nackte Listenpreis des Wagens. Der effektive Jahreszins hingegen ist der Endpreis auf der Rechnung – also inklusive Überstellungskosten, Anmeldegebühr und allem Drum und Dran. Nur dieser Gesamtpreis zählt wirklich.

Der Sollzins, oft auch Nominalzins genannt, gibt lediglich an, wie hoch die reinen Zinsen sind, die die Bank für das Verleihen des Geldes verlangt. Er ist quasi die Miete für das Kapital. Viele Lockangebote werben mit einem sensationell niedrigen Sollzins, doch diese Zahl allein ist nur die halbe Miete.
Wirklich entscheidend ist der effektive Jahreszins. Diese Kennzahl ist Ihr verlässlichster Wegweiser, denn sie packt alle zusätzlichen Kosten obendrauf. Bearbeitungsgebühren, Kontoführungsspesen oder Vermittlungsprovisionen – all das fließt hier mit ein. Der Effektivzins zeigt Ihnen also den echten, vergleichbaren „All-inclusive-Preis“ Ihres Kredits.
Sollzins vs. Effektiver Jahreszins im Detail
Um die Unterschiede greifbar zu machen, haben wir die beiden Zinsarten in einer Tabelle gegenübergestellt. So sehen Sie auf einen Blick, worauf Sie bei Kreditangeboten wirklich achten müssen.
| Merkmal | Sollzins (Nominalzins) | Effektiver Jahreszins |
|---|---|---|
| Was ist enthalten? | Ausschließlich die reinen Zinskosten für die geliehene Summe. | Sollzins plus alle Nebenkosten wie Bearbeitungsgebühren, Kontoführungsspesen etc. |
| Wofür ist er gut? | Dient als Berechnungsgrundlage für die monatliche Zinsbelastung. | Ermöglicht den fairen und transparenten Vergleich verschiedener Kreditangebote. |
| Worauf achten? | Ist oft der auffällige Werbewert, aber allein nicht aussagekräftig. | Ist die wichtigste Kennzahl, um die wahren Gesamtkosten zu erkennen. |
Diese Aufschlüsselung macht klar, warum ein niedriger Sollzins täuschen kann. Ein Angebot mit 4,5 % Sollzins und hohen Gebühren ist am Ende oft teurer als ein anderes mit 5,0 % Sollzins, aber ganz ohne Zusatzkosten.
Merken Sie sich: Für einen echten und fairen Vergleich von Kreditangeboten zählt einzig und allein der effektive Jahreszins! Die Banken sind gesetzlich verpflichtet, ihn anzugeben – genau das schafft die nötige Transparenz und schützt Sie vor bösen Überraschungen.
Ein Beispiel aus der Praxis
Stellen wir uns vor, Sie benötigen einen Kredit über 15.000 €. Die Bank lockt mit einem Sollzins von 5,5 %. Klingt gut. Doch im Kleingedruckten findet sich eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 300 €.
Der Sollzins bezieht sich nur auf die Kreditsumme. Der effektive Jahreszins hingegen rechnet diese 300 € Gebühr mit ein und verteilt die Kosten auf die gesamte Laufzeit. Dadurch wird er unweigerlich höher ausfallen als die beworbenen 5,5 %.
Genau diesen ehrlichen, umfassenden Wert zeigt Ihnen der Kreditrechner von Kredit-Fuchs.at immer transparent an. So sehen Sie sofort, was Sache ist, und können eine kluge, fundierte Entscheidung treffen.
Was Ihren persönlichen Zinssatz wirklich beeinflusst
Sie fragen sich, warum Ihr Nachbar scheinbar spielend leicht einen Kredit zu Top-Konditionen bekommt, während Sie vielleicht ein höheres Angebot erhalten? Das ist kein Zufall. Ihr persönlicher Zinssatz ist das Ergebnis einer genauen Risikobewertung durch die Bank.
Ganz einfach ausgedrückt: Je überzeugter die Bank ist, dass Sie Ihr Geld verlässlich zurückzahlen, desto besser fällt der aktuelle Zinssatz bei Krediten für Sie aus. Dieses Vertrauen baut auf mehreren Puzzleteilen auf, die zusammen Ihr finanzielles Profil ergeben.
Dreh- und Angelpunkt: Ihre Bonität
Das A und O bei jeder Kreditvergabe in Österreich ist Ihre Bonität. Man könnte auch sagen: Ihr finanzieller Ruf. Um diesen zu prüfen, holen sich Banken Informationen von Auskunfteien wie dem KSV1870 oder CRIF. Diese sammeln Daten über Ihr bisheriges Zahlungsverhalten – wurden Rechnungen pünktlich bezahlt, gibt es bestehende Kredite, kam es vielleicht schon zu Ausfällen? Daraus wird ein Score-Wert berechnet.
Ein hoher Score signalisiert Verlässlichkeit und ist Ihr Ticket zu günstigeren Zinsen. Möchten Sie wissen, wie die Banken Sie sehen? Dann ist es schlau, vorab eine kostenlose Bonitätsprüfung in Österreich durchzuführen. So erleben Sie keine Überraschungen.
Stellen Sie sich Ihren Bonitätsscore wie ein finanzielles Empfehlungsschreiben vor. Er beweist der Bank, dass Sie in der Vergangenheit ein vertrauenswürdiger Partner waren – und macht Sie damit zu einem begehrten Kunden.
Einkommen und Job: Die Stabilitätsanker
Direkt nach der Bonität schauen sich die Banken Ihre berufliche und finanzielle Situation ganz genau an. Hier zählen vor allem zwei Dinge:
- Die Höhe Ihres Einkommens: Mehr Netto vom Brutto bedeutet für die Bank schlichtweg ein geringeres Risiko, dass Sie mit den Raten in Schwierigkeiten geraten.
- Ihre berufliche Sicherheit: Ein unbefristeter Dienstvertrag in einer stabilen Branche wiegt schwerer als ein befristeter Job oder eine Selbstständigkeit mit stark schwankenden Einnahmen.
Ein sicherer Job ist für die Bank das Signal, dass auch in den kommenden Jahren mit einem regelmäßigen Zahlungseingang zu rechnen ist.
Die Kreditanfrage selbst: Laufzeit und Summe
Nicht zuletzt spielen auch die Details Ihres Kreditwunsches eine Rolle für den Zinssatz. Tendenziell gilt: Längere Laufzeiten bedeuten oft einen leicht höheren Zinssatz. Das ist logisch, denn für die Bank erstreckt sich das Risiko über einen längeren Zeitraum. Auch die gewünschte Kreditsumme kann den Zinssatz beeinflussen.
Weil jede Bank diese Faktoren ein bisschen anders bewertet, können die Angebote für exakt dieselbe Anfrage stark voneinander abweichen. Ein gründlicher Vergleich, zum Beispiel mit dem Rechner auf Kredit-Fuchs.at, ist deshalb kein optionaler Luxus, sondern der entscheidende Schritt, um sich wirklich das beste Angebot am Markt zu sichern.
Wie Leitzins und Euribor die Zinsen für Ihren Kredit wirklich bestimmen
Haben Sie sich je gefragt, wer eigentlich festlegt, wie hoch die Zinsen für einen Kredit sind? Hinter den Angeboten, die Sie als Kunde erhalten, steckt ein Zusammenspiel zweier großer Kräfte am europäischen Finanzmarkt: der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Euribor. Diese beiden bestimmen im Grunde den „Großhandelspreis“ für Geld in ganz Europa.
Stellen Sie sich den EZB-Leitzins am besten als den Einkaufspreis für Banken vor. Zu diesem Zinssatz können sich Geschäftsbanken direkt bei der Zentralbank frisches Geld leihen. Dreht die EZB an dieser Schraube – zum Beispiel, um die Inflation zu bekämpfen –, wird es für die Banken sofort teurer, an Kapital zu kommen.
Und diese höheren Kosten geben sie natürlich weiter. An ihre Kunden, aber auch an andere Banken.
Vom Leitzins zum Euribor: Die Kette der Zinsweitergabe
Genau hier kommt der Euribor (Euro Interbank Offered Rate) ins Spiel. Er ist quasi der Puls des Geldmarktes unter den Banken – der durchschnittliche Zinssatz, zu dem sich große europäische Banken gegenseitig Geld borgen. Der Euribor reagiert blitzschnell auf jede Änderung des Leitzinses und ist die wichtigste Grundlage für unzählige Finanzprodukte, allen voran für Kredite mit variabler Verzinsung.
Ganz einfach gesagt: Steigt der Euribor, können Sie fast sicher sein, dass die Raten für variable Kredite bald teurer werden. Fällt er, dürfen sich Kreditnehmer über niedrigere Zinskosten freuen.
Doch die großen Marktzinsen sind nur die eine Hälfte der Geschichte. Am Ende des Tages formen viele weitere Faktoren Ihren ganz persönlichen Zinssatz, von Ihrer finanziellen Situation bis zu den Details des Kredits selbst.

Die Grafik macht deutlich: Ihre Bonität, Ihr Einkommen und die gewählte Laufzeit haben genauso viel Gewicht wie die Entscheidungen der EZB in Frankfurt.
Ein Blick zurück: Die Zinswende der letzten Jahre
Wir haben in den letzten Jahren eine echte Zins-Achterbahnfahrt miterlebt. Nach einer langen Ära von historisch niedrigen, ja fast nicht mehr existenten Zinsen, zog die EZB ab Mitte 2022 kräftig die Zügel an. Mit einer Reihe von Leitzinserhöhungen stemmte sie sich gegen die galoppierende Inflation.
Dieser Kurswechsel schoss den Euribor ebenfalls in die Höhe und machte vor allem variable Kredite für viele Haushalte spürbar teurer. Das Zinsumfeld hat sich also komplett gedreht.
Für jeden, der heute über einen Kredit nachdenkt, ist dieses Wissen Gold wert. Es hilft dabei, die richtige Entscheidung zu treffen und die eigene finanzielle Zukunft sicher zu planen. Wenn Sie tiefer eintauchen und wissen möchten, wie die aktuellen Kreditzinsen in Österreich im Detail aussehen, finden Sie in unserem weiterführenden Artikel eine genaue Analyse. Denn ob ein Fixzinskredit oder doch die variable Variante besser passt, hängt ganz entscheidend davon ab, wie man die weitere Zinsentwicklung einschätzt.
Wie die Zinsen je nach Kreditart in Österreich aussehen
Ein Kredit ist eben nicht gleich ein Kredit. Genauso wie Sie beim Autokauf andere Kriterien anlegen als beim Hauskauf, unterscheiden sich auch die Finanzierungen und ihre Kosten gewaltig. Der aktuelle Zinssatz bei Krediten hängt ganz entscheidend davon ab, wofür Sie das Geld brauchen und welches Risiko die Bank dabei eingeht.
Die Faustregel ist simpel: Kann die Bank auf einen handfesten Gegenwert wie ein Auto oder eine Immobilie als Sicherheit zugreifen, belohnt sie das mit spürbar besseren Konditionen. Kredite, bei denen Sie das Geld frei verwenden können, sind für den Geldgeber riskanter – und das schlägt sich im Zinssatz nieder.
Konsumkredite zur freien Verwendung
Der klassische Ratenkredit, oft einfach Konsumkredit genannt, ist der Inbegriff von Flexibilität. Ob neue Möbel, eine teure Reparatur oder die Finanzierung einer Weiterbildung – wofür Sie das Geld ausgeben, bleibt ganz Ihnen überlassen. Diese Freiheit hat natürlich ihren Preis.
Weil die Bank hier keine konkrete Sicherheit wie ein Fahrzeug oder eine Immobilie hat, verlässt sie sich bei der Risikobewertung allein auf Ihre Bonität und Ihr Einkommen. Das führt dazu, dass die Zinsen tendenziell höher ausfallen.
- Typische effektive Jahreszinsen: Die Bandbreite bewegt sich aktuell meist zwischen 6,00 % für Kreditnehmer mit Top-Bonität und bis zu 12,00 % oder sogar mehr bei durchschnittlicher Kreditwürdigkeit.
Autokredite: die clevere Alternative zum Leasing
Ein Autokredit ist der klassische Einstieg in die Welt der zweckgebundenen Finanzierungen. Hier weiß die Bank ganz genau, was mit dem Geld passiert: Es wird ein Fahrzeug angeschafft.
Genau dieses Fahrzeug dient der Bank als direkte Sicherheit. Sollte es zum Äußersten kommen, könnte die Bank das Auto verwerten, um die offene Schuld zu begleichen. Dieses deutlich geringere Risiko macht sich direkt durch günstigere Zinsen für Sie bemerkbar. Der Typenschein bleibt als Pfand bis zur letzten Rate meist bei der Bank.
Ein zweckgebundener Autokredit ist fast immer die günstigere Wahl als ein freier Konsumkredit über dieselbe Summe. Der Zinsvorteil kann sich über die Laufzeit schnell auf mehrere Hundert Euro summieren.
Immobilienkredite: die Königsklasse der Finanzierung
Bei Immobilienkrediten – egal ob Baufinanzierung oder Wohnbaukredit – sind die Zinssätze traditionell am niedrigsten. Die Logik dahinter ist die gleiche wie beim Autokredit, nur in einer ganz anderen Größenordnung. Die Immobilie selbst stellt für die Bank eine extrem wertvolle und stabile Sicherheit dar, die per Pfandrecht im Grundbuch verankert wird.
Das aktuelle Zinsumfeld für Wohnbaukredite in Österreich ist ziemlich speziell und von strengen Regeln beeinflusst. Spannenderweise sind momentan langfristige Fixzinskredite oft günstiger als variable – ein Phänomen, das man als inverse Zinskurve bezeichnet. Seit die KIM-Verordnung im August 2022 die Zügel anzog, sind vor allem die variablen Zinsen für Wohnkredite stark gestiegen und haben das Neugeschäft ausgebremst. Tiefergehende Informationen zu den aktuellen Zinsen für einen Wohnungskredit haben wir für Sie in einem eigenen Artikel aufbereitet.
Wer sich einen detaillierten Überblick über die Marktlage verschaffen möchte, findet bei durchblicker.at weiterführende Analysen zur Entwicklung der Kreditzinsen. Gerade bei der Baufinanzierung ist die Entscheidung zwischen fixen und variablen Zinsen eine der wichtigsten strategischen Weichenstellungen.
Um Ihnen ein Gefühl für die aktuellen Marktverhältnisse zu geben, haben wir hier eine Übersicht der typischen Zinsspannen zusammengestellt.
Tabelle: Typische Zinsspannen nach Kreditart in Österreich
Ein Überblick über aktuelle, durchschnittliche effektive Jahreszinsen für verschiedene Finanzierungsarten, um einen schnellen Marktvergleich zu ermöglichen.
| Kreditart | Typischer effektiver Jahreszins (von/bis) |
|---|---|
| Immobilienkredit (Wohnbau) | 3,50 % – 5,00 % |
| Autokredit (zweckgebunden) | 5,00 % – 9,00 % |
| Konsumkredit (freie Verwendung) | 6,00 % – 12,00 % |
Diese Werte sind natürlich nur Richtwerte. Ihr persönlicher Zinssatz hängt immer von Ihrer individuellen Situation ab – von Ihrer Bonität, dem Eigenkapital und der gewählten Laufzeit.
Ihr Weg zum besten Zinssatz: Eine praktische Anleitung
Genug der Theorie, jetzt geht’s ans Eingemachte! Einen wirklich guten aktuellen Zinssatz bei Krediten zu finden, ist kein Glücksspiel. Es ist das Ergebnis einer klaren Strategie und guter Vorbereitung. Mit dieser Anleitung nehmen wir Sie an die Hand und führen Sie sicher ans Ziel.
Alles beginnt mit einer soliden Vorbereitung. Sorgen Sie dafür, dass Sie alle wichtigen Unterlagen parat haben: die Lohnzettel der letzten Monate, einen gültigen Ausweis und Ihre Kontodaten. Ein cleverer Schachzug ist auch, vorab die eigene Bonität zu prüfen, zum Beispiel mit einer Selbstauskunft vom KSV1870. So wissen Sie genau, wo Sie stehen und können Ihre Verhandlungsposition realistisch einschätzen.
Den Kreditrechner clever nutzen
Sobald Ihre Papiere sortiert sind, kann die eigentliche Suche nach dem besten Angebot losgehen. Genau hier kommen spezialisierte Vergleichsportale wie Kredit-Fuchs.at ins Spiel. Anstatt bei unzähligen Banken einzeln anzufragen, können Sie mit einem zentralen Rechner den gesamten Markt sondieren.
Der Screenshot zeigt den ersten Schritt im Kreditrechner von Kredit-Fuchs.at: Sie geben einfach Ihre Wunschsumme und die Laufzeit ein, um eine erste, unverbindliche Einschätzung zu erhalten.
Dieses Tool gibt Ihnen sofort ein Gefühl dafür, mit welcher monatlichen Rate und welchen Gesamtkosten Sie rechnen können – basierend auf topaktuellen Marktdaten.
Nachdem Sie Ihre Daten eingegeben haben, bekommen Sie maßgeschneiderte und unverbindliche Kreditangebote auf den Tisch. Jetzt kommt der entscheidende Teil: der genaue Vergleich. Starren Sie nicht nur auf den effektiven Jahreszins. Achten Sie auch auf das Kleingedruckte und flexible Bedingungen, wie zum Beispiel die Möglichkeit kostenloser Sondertilgungen. Der richtige Kreditvergleich in Österreich ist mit Abstand der größte Hebel, um Hunderte oder sogar Tausende Euro zu sparen.
Checkliste: So drücken Sie Ihre Kreditkosten
Um sich die bestmöglichen Konditionen zu sichern, können Sie an ein paar entscheidenden Stellschrauben drehen. Diese Checkliste zeigt Ihnen, worauf es ankommt:
- Zweiten Kreditnehmer hinzuziehen: Ein zweites, stabiles Einkommen im Boot reduziert das Risiko für die Bank dramatisch. Das Ergebnis ist fast immer ein deutlich besserer Zinssatz.
- Die richtige Laufzeit finden: Eine kürzere Laufzeit treibt zwar die Monatsrate in die Höhe, senkt aber die Zinskosten über die gesamte Dauer erheblich. Eine längere Laufzeit schont das monatliche Budget, macht den Kredit unterm Strich aber teurer.
- Verwendungszweck nennen: Wenn Sie das Geld für einen bestimmten Zweck brauchen (z. B. ein Auto oder eine Renovierung), geben Sie das an. Ein zweckgebundener Kredit ist oft günstiger als einer zur freien Verwendung.
Häufig gestellte Fragen zu Kreditzinsen
Im Dschungel der Kreditangebote tauchen immer wieder die gleichen, drängenden Fragen auf. Wir haben die wichtigsten für Sie gesammelt und liefern klare, verständliche Antworten, damit Sie bei Ihren Finanzentscheidungen immer einen kühlen Kopf bewahren.
Fixzins oder variabler Zins – was ist besser?
Die Wahl zwischen fixen und variablen Zinsen ist eine der wichtigsten Weichenstellungen bei einem Kredit. Ein Fixzinskredit ist wie eine Versicherung gegen steigende Zinsen. Sie zahlen über die gesamte vereinbarte Laufzeit dieselbe Rate – das schafft maximale Planungssicherheit. Diese Option ist ideal, wenn Sie Stabilität über alles stellen oder wenn die Zinsen aktuell niedrig sind und Sie mit einem Anstieg rechnen.
Ein variabler Zins hingegen ist direkt an die Marktentwicklung gekoppelt, meistens an den Euribor. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn die Zinsen fallen, birgt aber das Risiko steigender Raten, wenn der Markt dreht. Er eignet sich daher vor allem für Kreditnehmer, die genug finanziellen Spielraum haben, um höhere Raten problemlos zu stemmen, und die auf ein sinkendes Zinsniveau spekulieren möchten.
Tipp: Viele Banken bieten auch Mischformen an. Dabei ist der Zinssatz für eine bestimmte Anfangszeit fix und wird erst danach variabel. Das kann ein guter Kompromiss aus Sicherheit und Flexibilität sein.
Wann lohnt sich eine Umschuldung wirklich?
Bei einer Umschuldung lösen Sie einen oder mehrere bestehende Kredite durch einen neuen, günstigeren ab. Das rechnet sich vor allem dann, wenn das aktuelle Zinsniveau deutlich unter dem Zinssatz Ihres alten Kredits liegt. Entscheidend ist, dass die Ersparnis durch die geringeren Zinsen höher ist als die Kosten für die Umschuldung selbst – dazu gehört oft eine Vorfälligkeitsentschädigung für die vorzeitige Tilgung des alten Kredits.
Auch die Zusammenfassung mehrerer kleinerer Kredite zu einem einzigen kann extrem sinnvoll sein. Sie gewinnen dadurch nicht nur den Überblick über Ihre Finanzen zurück, sondern sichern sich oft auch eine niedrigere Gesamtrate.
Ein Blick auf die Zahlen zeigt das Potenzial: Die OeNB meldet für Firmenkredite über eine Million Euro zuletzt einen Zinssatz von 3,47 %. Kleinere Unternehmen können Ratenkredite schon ab 5,60 % bekommen. Aktuelle Analysen, wie sie etwa bei Infina zur Zinsentwicklung in Österreich zu finden sind, bestätigen: Ein genauer Vergleich lohnt sich fast immer.
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