Kredit umschulden österreich: clever und einfach erklärt

Eine Umschuldung bedeutet, einen oder mehrere bestehende Kredite durch einen einzigen neuen, günstigeren Kredit abzulösen. Der größte Gewinn dabei? Meist eine deutlich niedrigere monatliche Rate und spürbar bessere Zinskonditionen. So holen Sie sich im Handumdrehen finanziellen Spielraum und die volle Übersicht über Ihre Finanzen zurück.

Wann sich eine Umschuldung in Österreich wirklich auszahlt

Die Lebenshaltungskosten steigen, und die Raten für alte Kredite fressen ein immer größeres Loch ins Haushaltsbudget. Das ist die Realität für viele in Österreich. Die finanzielle Lage hat sich in den letzten Jahren für etliche Familien zugespitzt, weshalb die Umschuldung für viele ein echter Rettungsanker sein kann. Laut Statistik Austria haben bereits über 33 Prozent der Haushalte am Monatsende kein Geld mehr übrig, um etwas auf die Seite zu legen.

Aber wann genau ist der richtige Moment für diesen smarten Finanzschachzug? Stellen Sie sich eine typische Familie vor, die über die Jahre verschiedene Schulden angehäuft hat: ein Konsumkredit für die neue Küche, eine Ratenzahlung für den Fernseher und vielleicht noch der ständig überzogene Dispo. Jeder dieser Posten hat seine eigenen Zinsen, Laufzeiten und Fälligkeitstermine. Ein ziemliches Durcheinander.

Familie am Tisch überprüft Dokumente und Laptop, mit Text "Umschuldung warum sich".

Hauptgründe für eine Umschuldung

Der Kerngedanke einer Kreditumschuldung ist ganz einfach: Optimierung. Sie nehmen alle bestehenden Schulden und packen sie in einen einzigen, neuen Kredit. Das Ziel ist klar – von besseren Konditionen zu profitieren, die entweder der aktuelle Markt hergibt oder die Ihre inzwischen bessere Bonität ermöglicht.

In der Praxis bringt das handfeste Vorteile mit sich:

  • Niedrigere Gesamtkosten: Schon ein kleiner Unterschied beim effektiven Jahreszins macht über die gesamte Laufzeit eine riesige Summe aus. Sie sparen bares Geld.
  • Kleinere Monatsrate: Indem Sie alles bündeln und vielleicht die Laufzeit anpassen, sinkt die monatliche Belastung oft erheblich. Das schafft sofort Luft zum Atmen.
  • Mehr Übersicht: Statt unzähliger Abbuchungen und verschiedener Ansprechpartner haben Sie nur noch eine Rate und eine Bank. Ihre Finanzplanung wird plötzlich kinderleicht.
  • Zurückgewonnene Flexibilität: Das Geld, das Sie monatlich sparen, können Sie für andere Dinge nutzen – oder endlich wieder etwas ansparen.

Gut zu wissen: Eine Umschuldung ist kein Zeichen von finanziellen Schwierigkeiten. Ganz im Gegenteil: Es ist ein kluger, proaktiver Schritt, um die eigenen Finanzen in die Hand zu nehmen und aktiv für die Zukunft zu gestalten.

Besonders lohnenswert wird es, wenn sich das Zinsniveau seit dem Abschluss Ihrer alten Kredite zu Ihren Gunsten verändert hat. Auch eine persönliche positive Entwicklung, wie eine Gehaltserhöhung, kann Wunder wirken. Eine bessere Bonität öffnet Ihnen nämlich die Türen zu deutlich attraktiveren Kreditangeboten. Wie Sie damit langfristig Tausende Euros sparen können, zeigen wir in unserem Ratgeber zur Zinsoptimierung in Österreich.

Was Banken sehen wollen: Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umschuldung

Bevor eine Bank Ihnen grünes Licht für eine Umschuldung gibt, nimmt sie Sie und Ihre finanzielle Situation genau unter die Lupe. Im Grunde ist es nichts anderes als eine komplett neue Kreditentscheidung. Während die formalen Hürden meist schnell genommen sind, kommt es am Ende vor allem auf Ihr Einkommen und Ihre Bonität an.

Klar, ein paar grundlegende Dinge müssen einfach passen. Die Bank wird von Ihnen erwarten, dass Sie:

  • Volljährig sind, also das 18. Lebensjahr vollendet haben.
  • Ihren Hauptwohnsitz in Österreich gemeldet haben.
  • Ein österreichisches Bankkonto besitzen, über das alles abgewickelt wird.

Das sind aber nur die Basics, quasi die Eintrittskarte. Die wirklich entscheidende Prüfung, die über Top-Konditionen oder eine Absage entscheidet, beginnt erst danach.

Einkommen und Bonität: Hierauf kommt es wirklich an

Das Herzstück jeder Kreditanfrage ist Ihre finanzielle Stabilität. Die Bank muss absolut sicher sein, dass Sie die neue, hoffentlich niedrigere Rate auch wirklich zuverlässig und über die gesamte Laufzeit stemmen können. Ein stabiles, regelmäßiges Einkommen aus einem unbefristeten Job ist hier der absolute Goldstandard – es signalisiert Sicherheit und macht Sie zu einem berechenbaren Partner.

Genauso entscheidend ist Ihre Bonität. In Österreich wird Ihre Kreditwürdigkeit vor allem von Auskunfteien wie dem KSV1870 oder CRIF bewertet. Ein sauberer "KSV-Score" ist praktisch Pflicht. Hat sich Ihre finanzielle Lage seit dem Abschluss der alten Kredite vielleicht sogar verbessert? Eine Gehaltserhöhung bekommen oder einen alten Kredit abbezahlt? Perfekt! Das katapultiert Ihre Chancen auf erstklassige Zinsen nach oben.

Jede Umschuldung ist eine neue Kreditvergabe. Weil die Zinsen stark von Ihrer persönlichen Bonität abhängen, sind ein solides Einkommen und eine positive KSV-Auskunft der Schlüssel zum Erfolg. Das gilt für den kleinen Ratenkredit genauso wie für die große Immobilienfinanzierung.

Gut vorbereitet ist halb genehmigt

Eine Umschuldung ist kein Hexenwerk, wenn man weiß, worauf die Banken achten. Sie wollen Ihre Kreditwürdigkeit prüfen – das ist ihr Job. Ein wenig Hintergrundwissen, wie so eine Bonitätsprüfung abläuft, kann dabei ungemein helfen. Das Prinzip ist dem der deutschen SCHUFA Bonitätsauskunft sehr ähnlich, auch wenn bei uns eben der KSV den Ton angibt.

Wer sich gut vorbereitet, beschleunigt den gesamten Prozess ungemein. Legen Sie sich am besten schon vor dem ersten Gespräch alle wichtigen Unterlagen zurecht: aktuelle Lohnzettel, die bestehenden Kreditverträge und einen Ausweis. Wenn Sie genau wissen, was gefordert wird und wie Sie Ihre finanzielle Situation im besten Licht präsentieren, halten Sie die besten Karten in der Hand.

In unserem Detail-Artikel gehen wir noch genauer darauf ein, welche allgemeinen Voraussetzungen für eine Kreditaufnahme in Österreich gelten.

So packen Sie Ihre Umschuldung in der Praxis an

Eine Umschuldung klingt vielleicht erstmal nach einem Berg an Bürokratie, ist in der Realität aber ein ziemlich geradliniger Prozess. Wenn Sie die einzelnen Etappen kennen, behalten Sie immer den Überblick und können den Ablauf aktiv mitgestalten. Das Ziel ist klar: Strukturiert vorgehen, um am Ende das bestmögliche Ergebnis zu erzielen – eine niedrigere Rate und eine spürbare finanzielle Erleichterung.

Zuerst kommt die Bestandsaufnahme: Was zahlen Sie wirklich?

Der erste Schritt ist zugegebenermaßen etwas Fleißarbeit, aber er ist das Fundament für alles Weitere. Schaffen Sie sich einen hundertprozentig lückenlosen Überblick über Ihre aktuellen Finanzen. Das bedeutet, alle bestehenden Kreditverträge, die Sie ablösen möchten, auf einen Stapel zu legen. Das können Konsumkredite sein, Ratenzahlungen für Möbel oder Elektronik oder auch ein ständig überzogener Dispokredit.

Listen Sie für jeden einzelnen Kredit die wichtigsten Eckdaten auf:

  • Offene Restschuld: Wie viel Geld schulden Sie der Bank auf den Cent genau noch?
  • Aktueller Zinssatz: Welchen effektiven Jahreszins zahlen Sie momentan?
  • Monatliche Rate: Wie hoch ist die Belastung jeden Monat?
  • Restlaufzeit: Wie viele Monate läuft der Vertrag noch?

Diese Liste ist Ihre ehrliche Ausgangsbasis. Sie zeigt Ihnen schwarz auf weiß, wo Sie stehen und welches Sparpotenzial eine Umschuldung überhaupt haben könnte. Rechnen Sie alle Restschulden zusammen – das ist die Kreditsumme, die Sie für den neuen Kredit benötigen.

Alle Unterlagen griffbereit haben

Banken müssen Ihre Kreditwürdigkeit prüfen, bevor sie Ihnen ein verbindliches Angebot machen können. Je schneller und vollständiger Sie die nötigen Dokumente liefern, desto reibungsloser läuft der ganze Prozess. Es lohnt sich also, die folgenden Unterlagen schon vorab zusammenzusuchen:

  • Amtlicher Lichtbildausweis (Reisepass oder Personalausweis)
  • Aktueller Meldezettel
  • Die letzten drei Lohn- oder Gehaltszettel
  • Die bestehenden Kreditverträge, die abgelöst werden sollen
  • Kontoauszüge der letzten Monate als Nachweis für regelmäßige Zahlungseingänge

Ein gut vorbereiteter Antrag macht nicht nur einen professionellen Eindruck, sondern beschleunigt die Entscheidung der Bank enorm. So bekommen Sie schneller Klarheit und können früher von den besseren Konditionen profitieren.

Sobald Ihre Unterlagen komplett sind, kann die eigentliche Suche nach dem passenden Angebot losgehen.

Diese Infografik zeigt die drei grundlegenden Säulen, auf denen eine erfolgreiche Umschuldung in Österreich steht.

Infografik zum Prozess der Umschuldung, die die drei Voraussetzungen Volljährigkeit, Einkommen und Bonität darstellt.

Man sieht deutlich: Neben formalen Kriterien wie der Volljährigkeit sind vor allem ein stabiles Einkommen und eine saubere Bonität die entscheidenden Faktoren für eine Zusage.

Angebote vergleichen und den besten Deal finden

Jetzt kommt der spannendste Teil: Sie holen verschiedene Kreditangebote ein, um den besten Deal für sich herauszuholen. Ein Online-Kreditvergleich wie Kredit-Fuchs.at ist hierfür ideal. Der riesige Vorteil: Eine Konditionenanfrage über ein solches Portal ist bonitätsneutral. Das heißt, Ihr KSV-Score wird nicht negativ beeinflusst, egal wie viele Angebote Sie sich ansehen.

Schauen Sie beim Vergleich aber nicht nur auf die monatliche Rate. Die wirklich entscheidende Kennzahl ist der effektive Jahreszins. Er beinhaltet alle anfallenden Kosten und Gebühren und ist damit der einzig ehrliche Maßstab dafür, wie teuer ein Kredit am Ende wirklich ist. Ein niedrigerer Effektivzins bedeutet immer geringere Gesamtkosten. Detaillierte Infos zur exakten Ermittlung Ihrer Restschuld finden Sie übrigens in unserem Ratgeber zum Thema Ablösesumme berechnen.

Haben Sie das beste Angebot gefunden? Dann stellen Sie den offiziellen Kreditantrag.

Vertragsabschluss und die Ablöse der Altschulden

Nachdem die neue Bank Ihre Unterlagen positiv geprüft hat, flattert der Kreditvertrag ins Haus. Nehmen Sie sich die Zeit, diesen ganz in Ruhe durchzulesen, bevor Sie Ihre Unterschrift daruntersetzen.

Sobald der Vertrag gültig ist, übernimmt die neue Bank die komplette Abwicklung für Sie. Sie überweist die Kreditsumme direkt an Ihre alten Gläubiger und tilgt damit auf einen Schlag alle bestehenden Schulden. Sie müssen sich also nicht selbst um die einzelnen Überweisungen kümmern. Von diesem Moment an zahlen Sie nur noch die eine, neue und vor allem günstigere Rate an Ihren neuen Kreditpartner. Herzlichen Glückwunsch, Ihre Umschuldung ist damit erfolgreich abgeschlossen

Sparpotenzial und Kosten realistisch abwägen: Wann lohnt sich die Umschuldung wirklich?

Am Ende des Tages ist die Entscheidung für eine Umschuldung eine simple Rechenaufgabe: Bleibt unterm Strich mehr Geld in Ihrer Tasche? Um das herauszufinden, müssen Sie ganz ehrlich das Sparpotenzial gegen die anfallenden Kosten aufwiegen. Der mit Abstand größte Hebel ist dabei die Zinsdifferenz zwischen Ihrem alten, teuren Kredit und einem neuen, günstigeren Angebot.

Aber bevor die Korken knallen, gehören auch mögliche Stolpersteine in die Kalkulation. Der größte davon ist die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung.

Hände prüfen Finanzdokumente mit Taschenrechner und Lupe, um Sparpotenzial zu identifizieren.

Der Kostenfaktor: Vorfälligkeitsentschädigung

Wenn Sie einen Kredit vorzeitig tilgen, entgehen Ihrer alten Bank geplante Zinseinnahmen. Als Ausgleich dafür darf sie eine Entschädigung verlangen. Die gute Nachricht: Für Konsumkredite, die nach dem 10. Juni 2010 abgeschlossen wurden, hat der österreichische Gesetzgeber klare Grenzen gesetzt.

Die Höhe ist streng gedeckelt:

  • Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr darf die Entschädigung maximal 1 % der Restschuld betragen.
  • Liegt die Restlaufzeit bei weniger als einem Jahr, sind es sogar nur noch maximal 0,5 %.

Ein Tipp aus der Praxis: Werfen Sie einen genauen Blick in Ihren bestehenden Kreditvertrag. Dort muss klar geregelt sein, ob und in welcher Höhe eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt. Diese Kosten sind ein Fixpunkt in Ihrer Sparrechnung und dürfen auf keinen Fall fehlen.

So machen Sie Ihre Ersparnis sichtbar

Am besten wird das Potenzial schwarz auf weiß, mit konkreten Zahlen. Um Ihnen ein Gefühl dafür zu geben, habe ich hier eine Vergleichsrechnung aufgestellt. Sie zeigt, wie sich selbst eine moderate Zinssenkung auf Ihre Finanzen auswirken kann.

Beispielrechnung zur Umschuldung

Diese Tabelle vergleicht die Kosten eines bestehenden Kredits mit den Konditionen eines neuen Umschuldungskredits, um das Sparpotenzial zu verdeutlichen.

Merkmal Bestehender Kredit Neuer Umschuldungskredit Ersparnis
Kreditsumme (Restschuld) 15.000 € 15.150 € (inkl. 1 % VFE)
Effektivzinssatz 8,5 % p.a. 4,5 % p.a. 4,0 %
Laufzeit 60 Monate 60 Monate
Monatliche Rate ca. 308 € ca. 283 € ca. 25 € / Monat
Gesamtkosten (Zinsen) ca. 3.480 € ca. 1.830 € ca. 1.650 €

Obwohl die neue Kreditsumme durch die Vorfälligkeitsentschädigung (VFE) leicht ansteigt, ist die Ersparnis über die gesamte Laufzeit beachtlich. Allein die niedrigere Zinslast führt zu einer deutlichen finanziellen Entlastung.

Wo das größte Sparpotenzial schlummert

Je nach Ihrer Ausgangslage fällt die Ersparnis unterschiedlich hoch aus. Sehen wir uns zwei typische Szenarien an, denen ich in der Praxis immer wieder begegne.

Szenario 1: Einen einzelnen Ratenkredit ablösen

Nehmen wir das Beispiel aus der Tabelle: Sie haben eine Restschuld von 15.000 € aus einem alten Konsumkredit mit 8,5 % Effektivzins. Sie finden ein neues Angebot über dieselbe Summe zu nur noch 4,5 %.

Selbst nach Abzug der Vorfälligkeitsentschädigung von 150 € (1 % der Restschuld) sinkt Ihre monatliche Rate spürbar. Rechnen Sie solche Szenarien am besten selbst durch – unser praktischer Kreditrechner für Österreich ist dafür ideal.

Szenario 2: Mehrere Kleinkredite bündeln

Hier liegt oft der größte Schatz vergraben. Stellen Sie sich vor, Sie jonglieren monatlich mit mehreren Raten:

  1. Kredit A: 5.000 € Restschuld zu 9 %
  2. Kredit B: 3.000 € Restschuld zu 11 %
  3. Dispo: Dauerhaft 2.000 € im Minus zu 13 %

Sie fassen die Gesamtschuld von 10.000 € in einem einzigen, neuen Kredit zu einem fairen Effektivzins von 5,0 % zusammen. Allein dadurch, dass Sie die sündteuren Zinsen für den Dispo und die Kleinkredite loswerden, sinkt Ihre monatliche Gesamtbelastung oft um 100 € oder mehr.

Ganz entscheidend für den Erfolg ist es auch, die optimale Tilgungsrate für den neuen Kredit festzulegen. Diese Wahl beeinflusst nicht nur Ihre monatliche Belastung, sondern auch die Gesamtkosten über die gesamte Laufzeit.

Typische Fallstricke bei der Umschuldung vermeiden

Aus den Fehlern anderer zu lernen, ist immer der klügste Weg. Eine Umschuldung kann Ihnen eine Menge Geld sparen, doch auf dem Weg dorthin lauern einige Stolpersteine, die Ihre Pläne schnell durchkreuzen können. Wenn Sie diese kennen, können Sie sie aber geschickt umschiffen.

Einer der häufigsten und teuersten Fehler ist es, wahllos bei mehreren Banken anzufragen. Viele Leute denken, sie müssten für einen Vergleich bei jeder Bank einen separaten, offiziellen Antrag stellen. Das ist ein Trugschluss mit unangenehmen Folgen: Jede dieser „harten“ Kreditanfragen wird bei Auskunfteien wie dem KSV vermerkt und kann Ihre Bonitätsbewertung tatsächlich verschlechtern.

Das Ergebnis? Statt bessere Angebote zu bekommen, schmälern Sie mit jeder weiteren Anfrage Ihre Chancen.

Bonitätsneutral vergleichen – der Schlüssel zum Erfolg

Die clevere Alternative ist ein reiner Konditionenvergleich über eine Plattform wie Kredit-Fuchs.at. Solche Anfragen sind bonitätsneutral. Das bedeutet, Sie können sich einen umfassenden Marktüberblick verschaffen, ohne dass Ihr KSV-Score darunter leidet. Erst wenn Sie das für Sie beste Angebot gefunden haben, stellen Sie den finalen, verbindlichen Antrag.

Wer direkt und unvorbereitet bei mehreren Banken anklopft, riskiert eine Herabstufung seiner Kreditwürdigkeit. Ein bonitätsneutraler Vergleich über eine spezialisierte Plattform ist daher nicht nur bequemer, sondern auch sicherer für Ihren Score.

Ein weiterer typischer Fehler ist der Tunnelblick auf die Monatsrate. Klar, eine niedrige Rate ist verlockend, aber oft ist sie nur das Ergebnis einer extrem langen Laufzeit. Das Problem daran: Je länger der Kredit läuft, desto mehr Zinsen zahlen Sie unterm Strich. Eine zu kurze Laufzeit kann dagegen zu Raten führen, die Ihr monatliches Budget sprengen. Die richtige Balance ist hier absolut entscheidend.

Die Checkliste vor der Unterschrift

Bevor Sie einen neuen Kreditvertrag unterschreiben, sollten Sie unbedingt noch eine letzte, kritische Prüfung durchführen. Achten Sie auf diese Punkte, um sicherzugehen, dass Sie wirklich den besten Deal an Land ziehen:

  • Versteckte Gebühren: Sind wirklich alle Bearbeitungs- oder Kontoführungsgebühren im effektiven Jahreszins enthalten? Fragen Sie im Zweifelsfall lieber einmal zu viel als einmal zu wenig nach.
  • Vorfälligkeitsentschädigung: Haben Sie die Kosten für die Ablöse des alten Kredits in Ihre Gesamtrechnung einbezogen? Diese Gebühr wird leider oft übersehen.
  • Flexibilität des neuen Kredits: Erlaubt der neue Vertrag kostenlose Sondertilgungen oder sogar eine vorzeitige Gesamttilgung? Das gibt Ihnen für die Zukunft wertvollen finanziellen Spielraum.

Eine gründliche kostenlose Bonitätsprüfung in Österreich im Vorfeld hilft Ihnen außerdem, Ihre eigene Ausgangslage realistisch einzuschätzen. Mit diesen Praxistipps vermeiden Sie die typischen Fehler und stellen sicher, dass Ihre Umschuldung am Ende ein voller Erfolg wird.

Häufige Fragen zur Kreditumschuldung aus der Praxis

Wer über eine Umschuldung nachdenkt, hat meist ähnliche Fragen im Kopf. Das ist ganz normal. Aus meiner Erfahrung in der Beratung habe ich hier die Antworten auf die drei häufigsten Bedenken zusammengestellt, um Ihnen schnell und unkompliziert weiterzuhelfen.

Wie lange dauert eine Umschuldung wirklich?

Diese Frage höre ich fast immer als Erstes – verständlicherweise, denn wer umschuldet, will die finanzielle Entlastung so schnell wie möglich spüren. Realistisch betrachtet, müssen Sie vom ersten Klick bis zur finalen Ablöse Ihrer alten Kredite mit einer bis drei Wochen rechnen.

Die Geschwindigkeit hängt von mehreren Schritten ab:

  • Ihr Teil (ca. 1 Tag): Angebote vergleichen und eine Entscheidung treffen. Das liegt komplett in Ihrer Hand.
  • Prüfung durch die Bank (ca. 2-5 Werktage): Sobald Sie den Antrag mit allen Unterlagen eingereicht haben, prüft die Bank Ihre Bonität und die Dokumente.
  • Abschluss & Auszahlung (ca. 1-3 Werktage): Nach der Zusage bekommen Sie den Vertrag. Ist dieser unterschrieben retourniert, wird die Ablösesumme an die alten Gläubiger überwiesen.

Der größte Hebel für ein schnelles Verfahren sind tatsächlich Sie selbst. Je zügiger und vollständiger Sie alle Papiere wie Lohnzettel und die bestehenden Kreditverträge zur Verfügung stellen, desto reibungsloser läuft der Prozess bei der Bank ab.

Funktioniert eine Umschuldung trotz negativem KSV-Eintrag?

Ein negativer Vermerk beim Kreditschutzverband (KSV) oder bei CRIF ist definitiv eine Hürde, aber nicht zwangsläufig ein K.o.-Kriterium. Klassische Banken winken bei schwerwiegenden Einträgen, etwa einem laufenden Inkassoverfahren, meist sofort ab. Da führt kaum ein Weg rein.

Es gibt jedoch spezialisierte Kreditvermittler und einige wenige Banken, die sich solche Fälle genauer ansehen. Eine realistische Chance besteht oft dann, wenn der negative Eintrag schon eine Weile zurückliegt und mittlerweile erledigt ist. Wenn Sie zudem ein stabiles, regelmäßiges Einkommen nachweisen können, verbessert das die Ausgangslage erheblich.

Mein wichtigster Rat hier: Spielen Sie mit offenen Karten. Jeder Versuch, einen Eintrag zu verschweigen, fliegt bei der Bonitätsprüfung auf und zerstört sofort das Vertrauen. Ein ehrlicher Umgang gibt einem erfahrenen Berater die Möglichkeit, gezielt nach passenden Lösungen zu suchen – auch wenn diese dann oft mit höheren Zinsen verbunden sind.

Sollte eine klassische Umschuldung partout nicht klappen, sind eine professionelle Schuldenberatung oder private Kreditoptionen oft die besseren nächsten Schritte, um die Finanzen wieder auf Kurs zu bringen.

Wer kümmert sich eigentlich um die Ablöse der alten Kredite?

Hier kann ich Sie beruhigen: Den mühsamen Teil der Abwicklung nimmt Ihnen die neue Bank komplett ab. Das ist ein fester Bestandteil des Services beim Kredit umschulden in Österreich und gehört einfach dazu.

Sobald der neue Kreditvertrag unterzeichnet und gültig ist, setzt sich Ihr neuer Finanzierungspartner direkt mit Ihren alten Gläubigern in Verbindung. Er fragt die tagesaktuellen Restschulden – die sogenannte Ablösesumme – ab und überweist das Geld direkt dorthin. Sie müssen sich also nicht selbst durch Telefon-Warteschleifen quälen oder mit Ihren alten Banken verhandeln.

Ihre einzige Aufgabe ist es, der neuen Bank eine Vollmacht für diesen Vorgang zu erteilen. Dazu liefern Sie einfach die nötigen Infos zu den Altkrediten, also Vertragsnummern und die Namen der Institute. Ist alles erledigt, bekommen Sie von den alten Banken eine schriftliche Bestätigung, dass die Schulden getilgt sind. Von da an haben Sie nur noch eine einzige, übersichtliche Rate bei einem Ansprechpartner.


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